Unternehmer sollten öfter „ver-rückt” denken und handeln

Datum 26.04.2011 14:36 | Thema: DEFAULT

Unternehmer sollten öfter „ver-rückt“ denken und handeln


sagte Johannes Warth beim Schwäbischen Abend, zu dem der Handels- und Gewerbeverein Riedlingen Unternehmerinnen und Unternehmer aus der ganzen Region eingeladen hatte. In der urigen Hopfendarre in Fulgenstadt veranschaulichte der ebenso sprachgewaltige wie tiefsinnig-komische Kabarettist und Unternehmenscoach aus Bad Waldsee in breitem Schwäbisch, dass viele Erfolgsformeln in der schwäbischen Sprache ihre Wurzeln haben.

Mit einer überzeugenden Mischung aus Schauspielkunst, Musik, Artistik und viel Humor brachte er die Zuschauer oft zum Lachen und zum Staunen.

Er zeigte, wie jeder Mensch nicht nur den eigenen Erfolg, sondern auch den Erfolg eines ganzen Unternehmens positiv beeinflussen kann.

„Unternehmer müssen immer auch ein wenig ver-rückt sein und mutig Althergebrachtes verrücken, um neue Ideen hervorzubringen, um auf Dauer erfolgreich zu sein“, so die Überzeugung von Johannes Warth. Man müsse als Unternehmer vielfältig denken, aber einfach handeln und Produkte und Vorgänge nicht zu kompliziert gestalten.

Außerdem sei es wichtig, „vor“ zu denken. Zu viele Leute würden jedoch nur nachdenken.

Mit einer Kerze, Pfeilen und einem riesigen englischen Langbogen veranschaulichte Johannes Warth eine typische Unternehmenssituation: Nur wenn ein Ziel – hier symbolisch die Kerze – für alle Beteiligten realistisch sei, klar definiert und im Auge behalten werde, könne dieses Ziel auch erreicht werden. Bereits beim ersten Versuch, die Flamme der Kerze mit einem Pfeil zu löschen, versetzte der selbsternannte „Ermutiger“ das Publikum mit einem gezielten Treffer in Erstaunen.

In seinem Programm „7 Schritte zum Erfolg“ rät er den Menschen: Sei ein „Simpel“, „seien Sie einfältig“, lassen Sie sich was einfallen. Einfach ist besser und weniger Ziele sind mehr.

Man kann ein Ziel nicht erreichen, wenn man auf zu vielen Straßen unterwegs ist. Wie wichtig es ist, am gleichen Strang zu ziehen, demonstrierte er anschaulich in dem er über ein Seil lief, dass 2 Personengruppen gespannt hielten. Das gefiel besonders den AltbauPartnern, die zahlreich vertreten waren. Mit diesem Rezept hatten sie in den letzten 2 Monaten den Energietag in Riedlingen organisiert und zum größten in Baden-Württemberg gemacht.

Im Verkauf und „Vertrieb“ hat Warth erlebt, wie Menschen oft „vertrieben“ werden. Ihnen empfiehlt er stattdessen zu „frohlocken“, froh zu sein und zu locken, damit Kunden gerne kommen.

Froh und in Superstimmung waren auch alle, die dem Locken des HGR gefolgt waren.

Im voll besetzten Saal mit urigem Ambiente erlebten alle einen inspirierenden und ermutigenden Abend. In den A… würde ich mich beißen, wenn ich mich da nicht angemeldet hätte, meinte einer der AltbauParner.

Der Vorsitzende des HGR Maximilian Kohler bedankte sich nach 3 Zugaben beim Referenten für den gelungenen Auftritt.



Josef Hoffmann



Dieser Artikel stammt von Marken machen - Marken- und Regionalentwicklung Josef Hoffmann in Riedlingen
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